also ich hab noch keinen wirklichen kh-verstärker gebaut, obwohl die sache schon länger (richtig lange) in der pipeline steckt.
grund dafür ist eigentlich das ich fast ausschließlich am rechner mit den hd600 höre und die CMI 8738/PCI-6ch-LX nen verdammt anständigen klang schon von
haus aus bietet.
pegelmäßig ist die sache im grunde bei "normal lauten" titeln richtig gut laut, allerdings hat die vcore des 8738 nur 5v beträgt.
impulsmäßig ist natürlich damit die aussteuerung theoretisch relativ begrenzt, tritt aber weder akustisch noch messtechnisch mit voll aufgedrehter lautstärke nicht in erscheinung.
ne reine verstärkung ist also nichtmal so wirklich erforderlich...
aber für meinen mp3-player denk ich öfters drüber nach das der was bräuchte..
denn der atmet nur 3,7v litium und damit ist der hub doch recht begrenz und nach dem letzten firmwareupdate scheint er noch etwas gesamtlautstrke eingebüßt zu haben..
prinzipiell aber neige ich in theorie und praxis zu integrierten lösungen, da sie schon im labor auf herz und nieren optimiert wurden in sachen klirr, arbeitspunkt,
frequenzgang, thermischen verlauf, etc..
größtenteils hat man im hobbylabor nicht mal annähernd das equipment solch sachen vor dem bau zu simulieren oder nach dem bau zu anständig vermessen.
auch der bauteile-aufwand für arbeitspunkttregelungen, thermische kompensationen, schutzschaltungen usw. ist bei integrierten schaltungen kein thema, ne
handvoll zusätzlicher bauteile ist "schnell" implantiert und kostet nicht wirklich geld.
bei diskreten lösungen ist dann meist der aufwand schon zu hoch für die "kleine" funktion und der aufwand wird gescheuht.
...denn die sache nimmt schnell außmaße an die ... dann wieder zur integrierten schaltung führen.
ich bereite den integrierten lösungen lieber ne richtig gute umgebung, spricht spannungsversorgung etc..
hab z.b meine boxen (JBL L90) per vertikalem biamping in betrieb.
also pro seite direkt hinter den boxen nen kleines kästchen mit je 2 x tda1516bq im brücke (weil dann ohne kondensator)
zugeführt werden runde 24v gleichspannung, und vor jedem amp sitzt nen 2A festspannungsregler der auf 16v regelt.
leistung ist mehr als genung (ca. 2 x 20w) wirkungsgrad haben die L90 satt.
... wer hat schon endstufen mit analog geregelter betriebsspannung
interessant war die erkenntnis, das die verbauten schaltkreise nicht zu kalt laufen dürfen, bzw. nicht gut gekühlt werden sollten.
hatte nämlich anfänglich je chip nen recht anständigen kühlkörper verbaut in langer erkenntnis gemerkt das sie gut durchgewärmt besser klingen als kalt.
doch warm werden die eigentlich nicht von allein, da sie sich ja meist nicht wirklich anstrengen müssen.
final sind die blöckchen nun in rips-teppich eingewickelt..
ich vermute daher, das sie für die gedrängte und gestauhte hitze arbeitspunktmäßig etwas höher eingestellt wurden.. ?
(aber auch hier ist evl. mal nen vergleichsaufbau mit 24v schaltnetzteil-geregelten LM3886-derivaten geplant.)
was mich z.b. allerdings oft bei den (obigen) kh-verstärkern stört sind die hohen ausgangswiderstände, die teilweise sogar mit reihenwiderständen wieder angehoben werden.
damit ist jeder dämpfungsfaktor dahin, der jedoch beim kh genauso zählt wie bei lautsprechern auch.
mags noch so hochgelobt klingen... wenns das "technische bauchgefühl" nicht gut findet, wirds auch psychologisch nicht gut klingen..
daher mag ich auch keine röhren, denn sie machen technisch nahezu alles falscher (lies: unsauberer) als es jedes andere bauteil tun könnte, und der nachgeschaltete übertrager tut sein übriges.
ich brauch beim hören auch das gefühl der sauberen technischen basis drunter..
philosophische sache sicher auch...






