P6S5AT mit FSB 150

Mainboardprobleme, Tipps & Tricks

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DSTA
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P6S5AT mit FSB 150

Post by DSTA » 04.01.2003 - 22:51

Servus Zsamm!

Ich spiel gerad ein bischen mit dem wohl wenig verbreiteten ECS Exoten herum und ärger mich, dass es kein OC BIOS dafür gibt. Also selbst Hand angelegt.

AMIBCP hat nichts gebracht, also hab ich mal geschaut wie die K7S5A Modder das gemacht haben. Die Prozedur kann ich mit meinen Infos (respektive Peilung ;)) nicht ganz nachvollziehen, aber den Ansatz die CMOS Werte auszulesen und je FSB/MEM Kombination zu vergleichen hab ich mal verfolgt.

Das CMOS Byte welches den FSB bestimmt war nicht schwer zu entdecken und einen Wert mit dem der FSB auf 150 gesetzt werden kann hab ich auch gefunden.

Leider ist ein Booten von Windows bei meiner Hardware bei 150 MHz FSB net machbar (Tualaron 1.0A @ 1.65V, leider kein Vergleichsboard greifbar um das Potenzial der CPU abzuschätzen -- 1.33 schafft er jedenfalls mit 1.475 Vc), aber ein Test mit CTCM unter DOS bestätgt schonmal den CPU Takt: 1.5 GHz.

Falls jemand Interesse hat schreib ich noch was zu detaillierter zu dem Thema, ansonsten sei auf den Post in overclockers.com verwiesen.

http://forum.oc-forums.com/vb/showthrea ... did=153465
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Marcell
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Post by Marcell » 06.01.2003 - 08:24

Ola!

Endlich mal jemand, der auch diese MB-Krücke hat! :D

Also...

ich hatte bis zum Samstag nen 1.10A Tuleron mit 133er Fsb ohne Probleme laufen; absolut keine Stabilitätsprobleme egal, was ich mit dem angestellt hatte.

Als Speicher 2x256 DDR CL2´er von Infineon bei Bioseinstellung CL2 / fast.

Nun kam ja auch mein 1133 PIII -S (54,50 Euro :D ) am Samstag, welcher seit dem brav auf default läuft.

Ich werd mir erstmal deine Links genehmigen und dann auch mal ein bisschen am fsb schrauben.

Grüße

Marcell

DSTA
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Post by DSTA » 06.01.2003 - 14:58

Endlich mal jemand, der auch diese MB-Krücke hat!
:) Ich find das Teil gar net so schlecht. Performance ist selbst mit SD-RAM ganz OK und die Stabilität hat mich überrascht (zZt läuft das Teil unter W2K mit 2940UW, DEC 21041 NIC, Hauppauge WinTV, SB Live und einer GF3 -- keine Probleme).

Nervig ist halt, dass man von SiS keine Datenblätter zu den Chipsätzen bekommt.
Nun kam ja auch mein 1133 PIII -S (54,50 Euro 4.gif ) am Samstag, welcher seit dem brav auf default läuft
Neid und Eifersucht! War aber auch mutig da mitzubieten ;)
Ich werd mir erstmal deine Links genehmigen und dann auch mal ein bisschen am fsb schrauben.
Yo. Supi!

Nochmal als Kochrezept:

Falls nicht vorhanden, CMOS Programm besorgen. Folgendes find ich ganz gut (freeware) http://www.peter-weigel.de/files/cmosinfo.zip

Vorsichtshalber Speichertiming ganz runterdrehen. CMOS Inhalt für die diversen default FSB/MEM Kombinationen abspeichern. Die Bytes die sich bei meinen Board/BIOS verändern sind 6F und 71.

An dieser Stelle hatte ich gehofft, man könne von den Bitwerten von 6F und 71 irgendwie direkt auf die Programmierung des PLLs schliessen (Link zum Datenblatt im O/C Post). Hab ich leider nicht auf die Reihe bekommen -- habe daher einfach mal ein Paar Werte für 6F eingesetzt die semi plausibel schienen. 3F, 2F, 09 liefern wohl 150, AA könnte 166 FSB sein.

Viel Spass!
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jcool
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Post by jcool » 06.01.2003 - 15:17

Also...
Das du die 150 Mhz FSB ned hinbekommen hast liegt ganz sicher ned am Tuleron, denn 1500 sollte für den kein Problem sein, entweder ist es dieses geniale Board, oder dein RAM.
@Marcell: Auha.
Du hast den gleichen RAM wie ich damals, 2x256MB Infi DDR (ist bei mir allerdings schon wiedern halben Jahr her seit ich den wieder verkauft hab...)
Warum? ganz einfach.
Weil er selbst 150Mhz FSB nur mit extrem lahmen Timings gemacht hat, darunter z.B. auch nur noch 2-way Interleaving.
Und das war noch mit erhöhter Vdimm damals...
Hohen FSB kannste mit dem RAM dann wohl vergessen, außer das Mobo bietet irgend einen Teiler den FSB höher zu stellen als den Speicher, sollte bei verwendung von DDR ja keine Rolle spielen...
Allerdings glaub ich bei dem Board irgendwie ned dran :think1:
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zement
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GEIL!

Post by zement » 08.01.2003 - 18:21

cool- den selben ansatz (cmos überschreiben) hab ich auch gehabt, leider wurden meine oc-tests durch ein neues tusl2-c jäh unterbrochen. mich interessiert aber wie mein "neuer" im p6s5at performt, darum werd ich den p3-1.4s mal via cmos auf die sprünge helfen. :engel:
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Übertakten durch Software

Post by Elch » 20.01.2003 - 14:56

Hi, bin neu hier im Forum. Der Grund meiner Anmeldung war gerade dieses Thema :-). Meine Frage betrifft nicht das Übertakten durch Biosänderungen des P6S5AT, sondern mit SoftFsb oder CpuFsb. Dass es prinzipiell geht, war auf viewtopic.php?t=304&highlight=p6s5at schon zu lesen. Da ich hier endlich mal Besitzer dieses anscheinend nicht oft verbreiteten Boards gefunden habe, würde mich interessieren, ob das Umschalten der Frequenzen im laufenden Betrieb Probleme bereitet.

DSTA
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Post by DSTA » 22.01.2003 - 21:26

Yup -- das Umschalten bereitet in der Tat Probleme -- weils von keinem Tool vernünftig unterstützt wird.

Am vielversprechendsten ist das Ding von Meister Podien -- das kennt angeblich Chipsatz und Taktgenerator. Man kann auch den FSB verstellen, allerdings nur um einige MHz (gemessen mit WCPUID). Bei den interessanten FSBs friert dann das System ein. Wenn Du Interesse an der Sache hast, probier das mal aus und schreib dem Autor vielleicht mal einen Fehlerbericht.

PS: bin noch nicht weiter gekomment mit meinen Basteleien. Leider akuter Zeitmangel. Irgendwann im Februar zieh ich um -- danach gehts weiter ;).

PPS: berichtet doch mal über (Mis-)Erfolg falls einer was mit dem CMOS anfangen konnte.
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Post by Elch » 26.01.2003 - 14:20

Bei welchen Frequenzen friert der PC denn nicht ein? Da ich vor habe einen Cel 1400 einzusetzen würde z.B. FSB 112 erst mal reichen.

Sobald ich das bestellte Board bekommen habe, werde ich mich darum kümmern und mit dem Autor Kontakt aufnehmen.

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Post by DSTA » 26.01.2003 - 14:34

So wie es ausschaut hat der PLL vom P6S5AT zwei grundsätzliche Modi. Der eine Satz FSBs ist ziemlich genau mit den std. FSBs konform, der andere Satz liegt um ein paar MHz drüber -- so à la "ab Werk Overclocking". Zwischen denen konnte ich mit dem Tool umschalten.

112, 138 oder 150 usw gehen bei mir net.
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Post by Elch » 03.02.2003 - 16:36

Danke, ich werde mich jetzt leider doch nicht darum kümmern können, weil ich die Bestellung des Boards auf Grund von langer Wartezeit und inzwischen erfolgreichem Laufen im alten Board gecancelt habe.

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Rio71
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Post by Rio71 » 03.02.2003 - 17:45

hi DSTA,
<marquee>Willkommen im Forum</marquee>

ich hab mich noch nicht so recht damit beschäftigt. :rolleyes: ... klingt aber interessant.
aber sehe ich das richtig?
ihr modded nicht das bios, sondern nur den inhalt des cmos (512byte) ?
das bringt mich ja auf ideen. :)
den cmos kann man ja ganz einfach sichern und modden, unter dos oder win.
bei nichtfunktion wäre ein einfacher clear oder ein zurückschreiben des vorherigen möglich.

- Image SMPS ; PWM ; BUCK ; BOOST ; SEPIC basteln... :: KHV basteln... ; E85 im E34 Image
- Image P4 2.8C @ 3208 (SL6Z5) :: IHS plan :: 1,600V wakü :: 4x256MB BH-5 DDR401 2-2-2-6 :: IS7-E , mod
       R 8500 @ 295/295--> DVI --> EIZO 15" TFT :: CMI 8738/PCI-6ch-LX :: T7K250
       LG GSA-H10N :: Blue Storm II 350 :: CS-601 :: T-DSL 3Mbit :: 98SE/XP :: Details
- Image P4 2.4C @ 3350 (SL6Z3) :: 1,55V :: Alpha PAL8942 :: DDR480 2,5-2-2-6 :: IC7 , mod
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- Laptop PIII 700@700 (100FSB/440BX) :: 256MB :: 18Gig Toshiba :: 4MB ATI :: 14,1" TFT :: Win98SE
* Fußnote: 90% aller Computerprobleme findet man zwischen Stuhl und Tastatur.  ;-)              

Elch
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Post by Elch » 08.04.2003 - 16:24

wollte nur noch mal anmerken, dass in einer neueren Version von cpufsb unter Änderungen etwas was verbessertem SIS support drin stand, vielleicht bringt das bei dem Board etwas

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Post by [WuestenIgel]M4cke » 08.04.2003 - 21:36

Was heisst denn hier wenig verbreitet - Jeder der kuhl ist hat eins, inklusive mir :smoke: :engel: :D :prost:

Diese nicht vorhandenen OC-Sachen nerven mich auch, aber dafuer laeuft mein 1.1er auch so auf 1466 ... das reicht bis das 8RDA+, der 1700+ und der SLK800 da sind.

MfG,

M4cke
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Post by Elch » 19.02.2004 - 20:34

Hat zufällig jemand das allererste Bios für das ECS P6S5AT oder das baugleiche PCChips M700 vom 9.4.2001? Evtl. ist es übertaktungsfreundlicher, siehe unten. Auf den Hersteller-Seiten gibt es alle Versionen, bis auf die erste. Und auch sonst läßt sie sich im Internet nicht mehr finden.

>File name: 010411s.rom
>check sum: BBE9h
>1.Remove unnecessary options in CPU PnP Setup CPU/DRAM Base >frequency.
> (Only keep 66/66,66/100,100/100,100/133,133/133,133/100)

>file name: 010409s.rom
>check sum: E88Ah
>1. First release.


Das Übertakten über CMOS-Änderung klappt fast nur nach dem trial-and-error-Prinzip, wie die Vorgänger schon festgestellt haben. Leider werden die Werte nicht einfach wie im Datenblatt des ICS 9248-146 gespeichert.

Folgende Stellen im CMOS scheinen verantworlich zu sein (mittels cmosinfo änderbar):

-FSB/RAM: $6F, für alle Einstellungen aus Bios (66, 100, 133) werden die Bits0-2, 4-5 verändert

76543210 (jeweiliges Bit in $6F)
------------------------------------------------------------------------
00000000 $00 66/66 797.2MHz CTCM:518.1/243.0
00000001 $01 66/100 801.5MHz CTCM:603.6/294.4
00000010 $02 66/133 798.9MHz CTCM:642.0/333.8
00000011 $03 100/??? 1200.9MHz CTCM:793.5/369.4

00100011 $23 100/100 1202.8MHz CTCM:794.2/369.5
00100100 $24 100/133 1202.8MHz CTCM:793.2/369.4
00110000 $30 66.6/??? 798.0MHz CTCM: 517.8/243.0mb/s
00110001 $31 66.9/??? 801.5MHz CTCM: 603.4/294.0mb/s
00110010 $32 66.6/??? 798.0MHz CTCM: 642.3/334.1mb/s
00110011 $33 100.3/??? 1202.8MHz CTCM: 793.8/369.4mb/s
00110100 $34 100.3/??? 1202.8MHz CTCM: 793.8/369.5mb/s
00110101 $35 133/100 1200.0MHz CTCM: 758.5/343.6mb/s
00110110 $36 133/133 1600MHz CTCM: 1071.8/495.5
00110111 $37 138.0/???
00111000 $38 100/???
00111001 $39 no boot
00111010 $3A no boot
00110011 $3B nicht getestet
00110100 $3C no boot
00110101 $3D nicht getestet
00110110 $3E nicht getestet
00110111 $3F no boot

Legende:
-blau: Bioseinstellung
-Mhz ohne Komma ist eines der beiden ähnlichen Werte z.b: 66: 66.6, 66.9, 100: 100.0, 100.3, 133: 133.3, 133.7, da noch nicht näher mit ctcm bestimmt.

Aus den ctcm Werten kann man sich evtl. die RAM-Geschwindigkeit zusammenreimen. Das Bios zeigt übrigens bei Einstellungen, die vom Bios nicht vorgegeben werden (z.B. 66/133), aber per CMOS eingestellt werden, die richtigen Frequenzen für FSB und Ram an.
Ist aber eine Riesenarbeit sämtliche CPU/RAM Einstellungen (32) herauszufinden. Vielleicht könnte man sich mit anderen Besitzern die Arbeit aufteilen... Stichwort: Verteiltes "Rechnen". CPUFSB unterstützt scheinbar nicht alle Möglichkeiten des PLLs. Mir würde die 140/140 Einstellung schon mal reichen, damit die Einstellung über Software nach jedem Neustart wegfällt.


-Timing: $57 (safe, normal, fast, ultra - Bits6-7)

7 6 (jeweiliges Bit in $57)
----------------------------------------
0 0 safe
0 1 normal
1 0 fast
1 1 ultra

-Cas-Latency: $58 (Bit0 - 0:2T, 1:3T - vermutlich noch ein weiteres Bit, da für DDR - gerade nicht zur Verfügung - 2T, 2.5T, 3T möglich sind)

0 (jeweiliges Bit in $58)
------------------------------------------
0 2T (sdram)
1 3T (sdram)
Last edited by Elch on 20.02.2004 - 02:58, edited 3 times in total.

Elch
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Post by Elch » 20.02.2004 - 02:40

Ergänzung zu CPU/Ram Einstellung über CMOS (Bios 30.8.02):

Ein wenig System steckt jetzt doch hinter der ganzen Sache, eigentlich ist jetzt fast alles entschlüsselt :-)

Es gibt offensichtlich 16 versch. im Bios einprogrammierte Frequenzen, die Werte werden nach der CMOS-Änderung auch im Bios angezeigt, auch wenn man selber im Bios nicht die Einstellung machen kann (bis auf die Fälle, in denen H/W Trap angezeigt wird). Es sind somit nicht alle 32 Möglichkeiten des PLLs im Bios implementiert.

3 2 1 0 (jeweiliges Bit in $6F)
----------------------------------------------------------------------------
0 0 0 0 $00 66/66 800MHz CTCM: 518/243
0 0 0 1 $01 66/100 800MHz CTCM: 603/294
0 0 1 0 $02 66/133 800MHz CTCM: 642/334
0 0 1 1 $03 100/100 1200MHz CTCM: 794/369
0 1 0 0 $04 100/133 1200MHz CTCM: 794/370
0 1 0 1 $05 133/100 1600MHz CTCM: 755/343
0 1 1 0 $06 133/133 1600MHz CTCM: 1072/495
0 1 1 1 $07 138/138 1656MHz CTCM: 1113/513
1 0 0 0 $08 100/150 1600MHz CTCM: 917/444
1 0 0 1 $09 150/150 1800MHz CTCM: 1189/553
1 0 1 0 $0A 166/166 no boot
1 0 1 1 $0B HWT/HWT no boot
1 1 0 0 $0C HWT/HWT no boot
1 1 0 1 $0D HWT/HWT (ist 133/100) CTCM: 756/343
1 1 1 0 $0E HWT/HWT (ist 135/102) CTCM: 766/347
1 1 1 1 $0F HWT/HWT no boot

HWT = H/W Trap
CTCM: integer-gerundete average Werte bei CTCM 1.7 (3T-ultra Timing)

Bit 6+7 sind auf Null gesetzt und ungenutzt,

Bit 4+5 sind vom Bios aus teilweise folgendermassen gesetzt,
somit wird entsprechend folgender hex-Wert hinzuaddiert, wobei die Bedeutung noch nicht 100% klar geworden ist.

5 4 (jeweiliges Bit in $6F)
--------------------------------------------------
0 0 $00 bei FSB66
1 0 $20 bei FSB100
1 1 $30 bei FSB133

Das ergibt folgende Werte für $6F für neue Einstellungen:

FSB/RAM
---------------------------
135/102: $3E (Bios-Aufruf und sofortiges Speichern stellt - wohl wegen H/W Trap - wieder 66/100 ein)
138/138: $37 (wird nach Bios-Aufruf und sofortigem Speichern auf $47 korrigiert, Geschwindigkeit bleibt also)
100/150: $28 (evtl. $38 testen)
150/150: $39
166/166: $3A


Davon klappen bei mir alle ausser die mit 150 und 166 und die mit "no boot" nicht. Bei 100/150 läßt sich DOS und ctcm starten, auch bei 150/150 (bei 1.5v), aber es führt mit dem noname cl3 Speicher kein Weg am XP-Bootscreen vorbei (auch nicht mit 1.65v). Bei den "no boot" Einstellungen verstecken sich sicher noch weitere hohe Frequenzen. Die 166/166 Einstellung ließ sich übrigens dadurch identifizieren, dass nach der Einstellung und einem SoftReset der Rechner hing. Nach einmal Ausschalten startete der Rechner auf Grund der überhöhten Taktung mit 66/100 und im Bios wurde 166/166 angezeigt. Viel Spass beim Übertakten
Last edited by Elch on 20.02.2004 - 03:50, edited 11 times in total.

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