Diese externen Gehäuse gibt es in allen Varianten und allen Preisklassen.
Aus langer Erfahrung weiß ich aber die Gehäuse von Mapower ( mapower ) und Macpower (macpower).
Bei diesen Herstellern haben die Bridges auch eine sehr gute Qualität.
Ein Nachteil dieser Gehäuse sind imho aber die elenden externen Netzteile.
Diese ziehen a) dauerhaft Strom und haben b) einen beschi__enen Wirkungsgrad.
Da ich ausschließlich Firewire Bridges im Einsatz habe, habe ich mich mal genauer mit den Bridge-Chips beschäftigt.
Sehr häufig bei IEEE1394A (Firewire 400) verbaut ist der Oxford OXFW911-TQ-A.
Schaut man sich mal die Datenblätter des Chips an, sieht man, dass dieser 2 Devices ansprechen kann.
D.h. an einer Bridge mit dem 911er können 2 DIE Devices parallel betrieben werden.
Also einen Versuch gestartet.
Man benötigt:
- ein altes externes SCSI Gehäuse (gibt’s in der Bucht schon für << 10 Euro)
- eine Firewire Bridge mit dem 911er Oxford
Erstmal die Bridge:
Sie stammt aus einem Mapower Alumni Pleiades. Man sieht auch die angelötete Stromversorgung (12V).

Dann das SCSI Gehäuse bereits ausgeschlachtet (mit 80W Netzteil, passiv):

Die Bridge im Gehäuse:

Ist die Bridge dann verbaut, gilt es sie mit Hilfe des Oxford Oxsemi Uploaders für 2 Devices tauglich zu machen.
Zuerst den Uploader und die Firmware 4.0 besorgen (gibt es bei Mapower im Support-Bereich).
Dann den Uploader starten und auf Modify Configuration Information gehen.
Dort ist es vor allem wichtig einen Haken bei Slave Details zu machen. Bei Device Type ruhig immer unknown nehmen, das frisst alles. Unter Advanced kann man dann auch die ganzen DMA Modi etc freischalten.
Wichtig: das flashen etc. am besten OHNE angehängte Devices machen.
ACHTUNG!!!
Bitte testet ob die Bridge nach dem "freischalten" sauber und ohne CRC Fehler läuft, d.h. erstmal irgend ne Testplatte anhängen!

Und fertig ist ein Gehäuse in dem 2 IDE Devices laufen. Dank 80er FAN in der Rückwand auch gut gekühlt und dank Entkopplung maximal leise.
Das Netzteil braucht nur dann Strom wenn es AN ist (AT Schalter).
Was will man(n) mehr?

