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Hab mich mal auf die Suche nach nem preiswerten C4m DC-Board begeben und bin dabei auf das AX4R+ von AOpen mit E7205-Chipset gestoßen. Kostet 29 EUR bei Alternate ... hmm, läd ja gerade zum testen ein.
Ist heute gelandet. Macht äußerlich nen ordentlichen Eindruck - das RM ist gar mit einer rückseitigen Versteifungsplatte versehen und verschraubt. Ungemoddeter C4m rein, "Saft" drauf und das Ding postet (mit 1.625V)! Das schafft ein Asus P4G8X nur mit VID4-Pinmod (wenn ich richtig informiert bin)! Nun denn ... ab ins Bios. VCore geht von 1.1 - weit über 1.9V , VDimm allerdings max. 2.65V RAM-Timings können manuell verstellt werden - gut gut. Weniger toll: Das Brett lüppt immer mit nem 1:1 RAM-Teiler.
Den ganzen überflüssigen Onboard-Kram abgeschaltet und ab ans OCen. FSB200 eingestellt (max. 248 möglich) > aber nichts tut sich Hmm, die CPU war bis FSB211 / 1.6V vorgetestet...
Nach einigem rumprobiereren steht fest, das Mobo kann mit den neueren 865PE/875P-Brettern bei weitem nicht mithalten (wie nicht anders zu erwarten)! Bei FSB192 ist Schluß (10 Min. Torture getestet). Darüber wirds instabil, ab 196 tut sich gar nichts mehr! VAGP mußte ich dafür schon auf 1.6V stellen und RAM-Timings auf 2.5-3-3-6 (Winbond BH5). Weitere Tests (Speicherdurchsatz, usw.) schenk ich mir deshalb.
Fazit: Klasse Brett für C4m bis ca. FSB185 und natürlich die immer zahlreicher werdenden Undervolter.